Leukämie bei Kindern:
Die häufigste Krebsart, die bei Kindern auftritt ist mit 35 % Leukämie und somit an erster Stelle. Leukämie unterscheidet man in 2 Hauptgruppen. ALL (Akut Lenfoblastik Leukämie) und AML (Akut Myeloblastik Leukämie). Unter den jeweiligen Hauptgruppen gibt es noch weitere 6 Untergruppen. In der Türkei erkranken jährlich 1200-1500 Kinder unter 16 Jahren an Leukämie.
Ursachen für diese Krankheit können Chemikalien (z.B. Benzol), ionisierende Strahlung, diverse Viren oder genetische Vorbelastung sein. Leukämie kann in allen Altersgruppen auftreten. Die meisten Fälle werden jedoch bei 2-5 Jährigen beobachtet.
Anzeichen:
Appetitlosigkeit
- Gewichtsverluste
- Beinschmerzen
- Blutergüsse
- Nasen- und Zahnfleischbluten
- Fieber
Dieses sind meistens die ersten Anzeichen. Außerdem können noch Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Sehschwächen auftreten. Bei schon geringen Anzeichen sollte man sich mit Fachärzten in Verbindung setzen. Bei einer Leukämie Diagnose wird dieser auch oft eine Veränderung der Milz und der Lungen feststellen.
Nachdem das Blut und Knochenmark überprüft wurde, kann man über weitere Behandlungsmethoden reden.
Die Behandlung:
Passendes Blut wird dem Patienten zugefügt. Wenn eine Infektionsgefahr besteht versucht man dieses zu verhindern. Um bei der Chemotherapie Nieren, Lungen und das Herz zu schützen werden Maßnahmen durchgeführt.
Außerdem ist es von sehr großer Bedeutung die Familien, der Patienten über diese Krankheit zu informieren. Um Ihnen weiß zu machen, dass man nicht Hoffnungslos sein muss. Denn es ist sehr wichtig, dass die Familie dem Patienten moralische Unterstützung gibt. Bei ausreichender Behandlung ist eine Genesungschance von bis zu 85 % gegeben.
Behandlungsgrundlagen:
In hoher Dosierung werden den Patienten 4-6 Wochen lang mindestens 6 verschiedene Medikamente verabreicht. Diese sollen die fehlerhaften Zellen zerstören.
Nur leider werden nicht nur die fehlerhaften Zellen, sondern auch die lebenswichtigen Zellen zerstört. Aus diesem Grund fallen den Patienten die Haare aus, es entstehen Entzündungen der Mund- und Darmschleimhaut und sie fühlen sich schwach. Das Immunsystem wird geschwächt.
Um sich vor Bakterien von den Mitmenschen und von Bakterien in der Luft zu schützen tragen die Patienten Masken.
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